Sex geht jetzt anders

Persönliches und Versöhnliches vom MännerKrebs

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Vorsorgeuntersuchungen werden von Männern gerne geschwänzt.
Wenn sie dann doch sein müssen, kann die Not groß sein,
zumal wenn eine Erkrankung festgestellt wird.

Prostatakrebs. Die Krebsdiagnose konfrontiert mit der eigenen Endlichkeit:
Der Trauer darüber, wie schnell alles Leben vorbei sein kann,
aber auch der Frage nach Hoffnung auf Weiterleben.

Warum bin ich so traurig? Was ist zu tun? Auf welchen Rat höre ich?
Was bringt eine Reha? Wie ist mit meiner Sexualität?
Die erste Nachuntersuchung. Sehr persönliche, auch versöhnliche
Antworten bei der Auseinandersetzung mit Prostatakrebs,
an dem jährlich mehr als 80 000 Männer erkranken.

Books on Demand, 152 Seiten, ISBN 9783 752 689 143
16,99 € / als E-Book 8,49 €. Erhältlich über den Buchhandel und online.

Rezensionen

Pragmatisch entspannt, humorvoll, informativ und vor allem – LEBENSBEJAHEND. Ob Potenzmittel, Beckenbodenübungen oder Psychisches, Wolfgang H. Weinrichs Buch enthält viele wichtige Zutaten, um die Diagnose Ich habe Krebs zu begleiten, bis es hoffentlich heißt Ich hatte Krebs.

Warum zum Kuckuck sollte Mann in seiner knappen Freizeit ein Buch über ein so unangenehmes Thema wie Prostatakrebs lesen? Gibt es doch weiß Gott erfreulichere Themen als dieses, welches so direkt auf den äußerst sensiblen Kern der Männlichkeit zielt! Allein schon der flüchtige Gedanke daran, dass „da unten“ etwas aus dem Lot geraten könnte und meine Dichtigkeit wie die sexuelle Einsatzbereitschaft und Standhaftigkeit in Frage stellt, schickt mir kalte Schauer über den Rücken. Mit diesem Grusel-Effekt weiß ich mich in bester Gesellschaft mit ganz vielen anderen Männern, die ähnliche unangenehme Assoziationen entwickeln, wenn es um die Wurst, nein, wenn es um „das Beste im Mann“ geht. Da werden tiefsitzende Urängste des Mannes im Blick auf Inkontinenz und Impotenz aktiviert – da gehe ich doch nicht aktiv, freiwillig und ohne Not dran – oder? Oder…

oder versteckt sich in dieser Haltung vielleicht ein Irrtum, der einem Mann, genauer: mir selbst, im übertragenen wie im buchstäblichen Sinne das Leben kosten könnte? So nachvollziehbar die Angst vor dem Verlust der eigenen Stärke und allzeitigen Verfügbarkeit ist, ewig lässt sich der Mythos der Unverwundbarkeit ja vermutlich nicht aufrechterhalten. Zumindest nicht wenn Mann altert, was per se ein eher positiver Prozess ist: Denn je mehr Geburtstage gefeiert werden können, umso älter wird Mann. Entwickelt Mann aber eine dauerhafte Ignoranz gegenüber unguten Veränderungen der s.g. Vorsteherdrüse, und drückt sich in der Konsequenz vor Vorsorge-Untersuchungen, kann sich das fatal auf die Lebensdauer auswirken!
Was am Anfang einer krankhaften Entwicklung der Prostata unter Umständen noch ganz gut in den Griff zu bekommen wäre, wird je später je eher zu einer grundsätzlichen Infragestellung von Lebensqualität und Überlebenschance, wie mich dieses kleine Buch lehrt.

Wolfgang H. Weinrich lässt den zunächst etwas zögerlichen Leser Anteil nehmen an seinem eigenen, nicht einfachen Umgang mit dem Männer-Krebs: Vom anfänglichen Nicht-Wahrhaben-Wollen und vom (ver-)zweifelnden inneren Ringen mit sich selbst bis hin zur mühsam errungenen Bereitschaft, sich dem unübersehbar und unüberhörbar gewordenen Problem eines Prostata-Karzinoms mit Hoffnung und Mut zu stellen. Wie sich bei seinem Beispiel zeigt, sind für diesen Prozess treue und aufrichtig agierende WegbegleiterInnen genauso wichtig wie das Festhalten am Lachen, naja wenigstens am Lächeln über sich selbst im Angesicht einer vitalen Bedrohung: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!
So ausgestattet gelingt es ihm am Ende, der Wahrheit der Krankheit ohne lähmende Angst in’s Gesicht zu schauen, und die Energien, die sonst für die Verdrängung benötigt würden, dem letztlich erfolgreichen Kampf gegen die Krankheit und ihren Folgen zu widmen! Dies ist für mich wahrhaft Lebensbejahung in der Krise – selbst wenn die Folgen des erlebten Einschnitts nicht einfach verschwinden, sondern auch künftig das Leben dauerhaft begleiten werden.
Das Buch ist mit „leichten Worten“ geschrieben, aber dennoch keine leichte Kost. Lässt Mann sich trotzdem darauf ein, steht am Ende die Erkenntnis: Diese Lektüre könnte Leben retten – im Zweifel mein eigenes!

Durch die Lektüre des Buches sieht Frau jetzt klarer, versteht mehr, wie Männer ticken. Ein wertvolles Sachbuch: ehrlich, lebensfroh, zugewandt, sachlich und informativ. Es macht Lust, auch angeregt durch das Cover mit der originellen Karikatur, dieses Buch in die Hand zu nehmen – obwohl es sich um ein schwieriges Thema handelt, berührt das Buch auch das „männliche“ Selbstverständnis. Unbedingt lesenswert, nicht nur von Männern Ü50

Traurigkeit, Erstaunen, Zorn, Hoffnung – mit dieser sich positiv steigernden Folge gibt der Autor Einblick in seinen Umgang mit dem Prostatakrebs. Und all denen einen Weg zu Mut und Zuversicht, die gleichfalls mit dieser Diagnose konfrontiert sind. Kein Ratgeber, sondern eine Aufforderung zum aktiven Umgang gepaart mit Humor angesichts des Unabänderlichen!